Wissenschaft · Übersicht
Wissenschaftliche Grundlagen
leef ist kein magisches Lern-Tool. Hinter jeder Funktion stehen Jahrzehnte an Memory-Science-Forschung. Hier erklären wir transparent, was wir nutzen und warum.
Warum das hier wichtig ist
Lern-Apps versprechen oft Wunder, etwa "in 10 Minuten am Tag wirst du fließend Spanisch sprechen", ohne zu erklären, warum das funktionieren sollte. Meistens funktioniert es nicht.
Wir glauben, dass Lernende ein Recht darauf haben zu verstehen, wie ihr Tool funktioniert. Wenn FSRS dir sagt: "Diese Karte in 4 Tagen wieder", soll klar sein, warum 4 Tage und nicht 3 oder 7. Diese Seiten sind unser Versuch, das Tooling-Inneneleben offenzulegen.
Themen
- 1Spaced RepetitionVon Ebbinghaus' Vergessenskurve (1885) bis zur modernen Forschung. Warum verteiltes Üben jedem Pauken überlegen ist. Cepeda et al.'s Meta-Analyse über 300 Studien.
- 2FSRS-AlgorithmusWie der Free Spaced Repetition Scheduler funktioniert. Drei Parameter pro Karte (Stability, Difficulty, Retrievability), Power-Law-Vergessen, und warum FSRS ~30% effizienter ist als SM-2.
- 3Memory-ScienceActive Recall, Encoding Specificity, Interleaving, Desirable Difficulties. Die vier evidence-based Prinzipien, auf denen leef aufbaut. Mit Quellen aus Karpicke, Tulving, Bjork und Rohrer.
- 4leef-AdaptionenWas leef über Standard-FSRS hinaus macht: Density-Picker (Cognitive-Load-Theorie), KI-Karten-Generierung mit Quality-Guardrails, Gamification ohne dunkle Patterns.
- 5GamificationWarum Spielmechanik beim Lernen wirkt. Dopamin und Belohnungs-Loops, Habit-Formation nach Lally et al. (66-Tage-Median), Selbstbestimmungstheorie (Deci & Ryan) und was leef konkret anders macht als reine Punkte-Systeme.
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